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Turnverein Scheeßel von 1892 e.V.

 

Apr 02 2026

Montag, 30. März 2026, Rotenburger Kreiszeitung/Visselhöveder Nachrichten / Scheeßel/Fintel

Bauarbeiten im Stadion Waidmannsruh laufen – aber es fehlen noch Mittel

Die beiden Vereinsvorsitzenden Michael Meyer (l.) und Jörg Schories sind guten Mutes, dass sie
mit Spendern aus der Region den Tribünenbau wie geplant stemmen können. © Daniela Barth

Scheeßel – Was 2018 als Idee für einen einfachen Unterstand begann, ist mittlerweile zu einem ambitionierten Gemeinschaftsprojekt gewachsen: Die Sportvereine SV Rot-Weiß Scheeßel und TV Scheeßel bauen gemeinsam eine überdachte Zuschauertribüne im Stadion Waidmannsruh. 104 Sitzplätze, barrierefreier Zugang, eine moderne Stahlkonstruktion mit feuerverzinkten Elementen – das Vorhaben soll das in die Jahre gekommene Stadion deutlich aufwerten. Die Bauarbeiten haben kürzlich begonnen, die Fertigstellung ist für Mitte Mai geplant. Doch die Finanzierung hat es in sich.

„Ursprünglich hatte nur Rot-Weiß einen Antrag für einen Unterstand gestellt“, erinnert sich Jörg Schories, Vorsitzender des TV Scheeßel. Als die Fußballer anfragten, ob der Turnverein sich beteiligen wolle, war die Antwort klar: „Wir wollten mitmachen – aber dann richtig.“ Statt eines schlichten Wetterschutzes entstand die Vision einer vollwertigen Tribüne, die nicht nur den Fußballern dienen soll. „Leichtathleten, Triathleten, die Sportabzeichen-Gruppen am Sonntag – hier sind ganz unterschiedliche Nutzer unterwegs“, betont Schories. „Die ganze Anlage wird dadurch attraktiver.“

Die Gesamtkosten beliefen sich ursprünglich auf 160.000 Euro, mittlerweile sind diese auf rund 133.000 Euro geschrumpft. Denn zum Jahresanfang kam der Schock: Im Januar 2026 strich der Landessportbund Niedersachsen die Förderung für Zuschaueranlagen ersatzlos aus seinem Programm. „Ohne Übergangsfristen, ohne alles“, sagt Michael Meyer, Vorsitzender von Rot-Weiß Scheeßel. „Das hat uns ein Riesenloch in den Finanzierungsplan gerissen“, klagt Schories – noch immer sichtbar konsterniert. Fast ein Drittel der ursprünglich kalkulierten Mittel war mit einem Schlag weg.

Auch der Landkreis, traditionell ein wichtiger Sportförderer, konnte die Lücke nicht schließen. Statt der erhofften 30 Prozent Zuschuss bewilligte er nur rund 13 Prozent – gut 9.000 Euro weniger als geplant. „Das ist die nächste Lücke, die wir irgendwie füllen müssen“, so Meyer. Die beiden Vereine haben einen Eigenanteil von 47.000 Euro eingeplant.

Um die Kosten zu drücken, wurde das Projekt gemeinsam mit dem Architekturbüro AZ-architekt GmbH aus Rotenburg überarbeitet. Statt einer durchgehend betonierten Fläche setzt man nun auf Pflasterung im Sandbett. Die tragenden Elemente bleiben davon unberührt: Stahlstützen mit Blockfundamenten, eine flach geneigte Pultdachkonstruktion mit Trapezblecheindeckung. Die Tribüne wird knapp 24 Meter breit, sechs Meter tief und gut vier Meter hoch. Drei Sitzbankreihen mit Holzlatten bieten Platz für 104 Zuschauer. Der obere Bereich ist ebenerdig vom rückwärtigen Gelände aus erreichbar – barrierefrei. „Wir wollten es richtig schön haben“, sagt Schories. „Aber die kosteneffizientere Variante funktioniert genauso gut.“

Die Gemeinde Scheeßel hat ihre Unterstützung zugesagt. Ursprünglich waren 20.000 Euro eingeplant, später kamen weitere Mittel hinzu. 32.000 Euro waren im Haushalt eingestellt. „Die Gemeinde hilft uns wirklich sehr“, betont Meyer. Allerdings: Da die Projektkosten gesenkt wurden, musste auch der fest eingeplante kommunale Zuschuss noch einmal angepasst werden. Am Donnerstag gab es darüber nochmals ein Gespräch mit Bürgermeisterin Ulrike Jungemann. „Die Kommune ist an Vorgaben gebunden. Deshalb bekommen wir jetzt 6.000 Euro weniger“, erklärt Meyer ernüchtert.

Bürgermeisterin Jungemann bedauert das auf Nachfrage ausdrücklich, aber: „Es ist nun mal eine politisch beschlossene Förderrichtlinie, dass wir nur 20 Prozent der Gesamtsumme zuschießen dürfen.“

Um die verbliebene Finanzierungslücke in Höhe von 14.000 Euro zu schließen, setzen beide Vereine jetzt inständig auf Unterstützung aus der Region. „Wir haben schon einige private Zusagen“, berichtet Meyer. Auch institutionelle Förderer zeigten sich aufgeschlossen. „Alle sehen, was wir hier tun – für Sport, Gemeinschaft und Jugendarbeit.“ Deshalb haben die Sportvereine das Unterfangen auch nicht wieder auf Eis gelegt, sondern: „Wir sind mutig und realisieren nach achtjähriger Planungs- und Wartezeit nun endlich das Projekt.“

Wer das unterstützen möchte, kann auf die Spendenkonten der Vereine einzahlen: TV Scheeßel, Stichwort „Tribüne“, IBAN DE49 2915 2550 0000 1653 57; RW Scheeßel, Stichwort „Tribüne“, IBAN DE68 2915 2550 0000 1228 20.

„Viele schaffen viel“, ist sich Schories sicher, für den der Sport eine Herzensangelegenheit ist. „Gemeinsam können wir auch unter schwierigen Rahmenbedingungen etwas Positives für unsere Sportlergemeinschaft bewegen.“DANIELA BARTH

 

 

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